LIESENHAUSEN.
If the finger says no, it's no.
Montag, 9. Januar 2012
HOLY MOLY, sind die gut!
Sonst habe ich es amigs nicht so gern, wenn man meine Lieblingslieder covert. Aber das hier ist der helle Wahn:
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Fundsachen,
Musik
Montag, 28. November 2011
Haushaltsfreuden.
Wenn ich diese Waschmaschine hätte, würde ich meine Wäsche immer sofort machen. Ganz sicher*:

*Zum Glück fehlt mir das Geld dafür. So kann das keiner nachprüfen.
Gesehen bei Gizmodo.de

*Zum Glück fehlt mir das Geld dafür. So kann das keiner nachprüfen.
Gesehen bei Gizmodo.de
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Alltag,
Fundsachen
Montag, 24. Oktober 2011
Wunderbare Figuren.
Ich möchte nicht in einer grossen Wohngemeinschaft leben. Einfach, weil ich es schätze, zu wissen, wem die getragenen Socken im Wohnzimmer gehören, wer die Bratpfanne mit undefinierbarer, aber vermutlich atomar nicht unbedenklicher schwarzer Masse bedeckt hat stehen lassen, in wessen Zimmer die gute Schere gerade ist und wer sich über meine Joghurts hergemacht hat. Da wo ich wohne, lautet die Antwort auf diese Fragen* immer entweder "Du" oder "Ich".
Das ist wunderbar einfach. Ausserdem kann ich nicht mit grossen Kühlschränken umgehen, mir vergammelt der Rahm - trotz UHT - sogar in unserem Camping-Modell, weil ich ihn zu lange nie finden kann.
Eine Ausnahme würde ich wohl machen mit diesem lustigen Haufen aus der Villa Kunterbunt 2.0. Da würde ja jeder einziehen! Schon als ich den Musiker habe sagen hören, sein neues Video sei von Wes Anderson inspiriert und Fanny Ardant spiele mit, wusste ich, dass das herrlich lustig wird. Ich kann nichts dafür, es hat mich einfach eingesogen. Elle m'a dit: danse!
Alors on fait quoi?
*und natürlich auf die siebenhundermillionendrölftausend anderen, die man auflisten können, und die keinen** interessieren.
**Ausser, er lebt in einer grossen Wohngemeinschaft.
Das ist wunderbar einfach. Ausserdem kann ich nicht mit grossen Kühlschränken umgehen, mir vergammelt der Rahm - trotz UHT - sogar in unserem Camping-Modell, weil ich ihn zu lange nie finden kann.
Eine Ausnahme würde ich wohl machen mit diesem lustigen Haufen aus der Villa Kunterbunt 2.0. Da würde ja jeder einziehen! Schon als ich den Musiker habe sagen hören, sein neues Video sei von Wes Anderson inspiriert und Fanny Ardant spiele mit, wusste ich, dass das herrlich lustig wird. Ich kann nichts dafür, es hat mich einfach eingesogen. Elle m'a dit: danse!
Alors on fait quoi?
*und natürlich auf die siebenhundermillionendrölftausend anderen, die man auflisten können, und die keinen** interessieren.
**Ausser, er lebt in einer grossen Wohngemeinschaft.
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Musik
Dienstag, 4. Oktober 2011
Mitgehört VI.
Er fragte: "Bist du aus der Romandie? Französin?"
Sie sagte: "Nur Teilzeit."
Sie sagte: "Nur Teilzeit."
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Fragwürdiges,
Menschen
Sonntag, 25. September 2011
Mitgehört V.
Folgende einleuchtende Erkenntnis kam mir dieses Wochenende zu Ohren:
Er sagte: "Diese Hipster sehen mit ihren seitlich-kurz-und-oben-etwas-länger-Frisuren alle gleich aus. Merken die das eigentlich nicht?"
Ich dachte: Doch, die merken das. Aber die wollen das. Sonst würden sie ja nicht alle die gleiche Brille kaufen.
Was nicht heisst, dass es mich stört. Bäume stören einen ja auch nicht.*
*Ausser manchmal beim Autofahren. Aber das ist eine andere Geschichte.
Er sagte: "Diese Hipster sehen mit ihren seitlich-kurz-und-oben-etwas-länger-Frisuren alle gleich aus. Merken die das eigentlich nicht?"
Ich dachte: Doch, die merken das. Aber die wollen das. Sonst würden sie ja nicht alle die gleiche Brille kaufen.
Was nicht heisst, dass es mich stört. Bäume stören einen ja auch nicht.*
*Ausser manchmal beim Autofahren. Aber das ist eine andere Geschichte.
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Alltag,
Das ist hart.,
Menschen
Montag, 19. September 2011
Von Treue und Vergebung.
Vor einiger Zeit hatte ich einen schweren Schlag zu verarbeiten, als meine zweitliebste Stimme auf Erden eine fürchterliche Single veröffentlichte. Mein Songwriting-Idol hat sich von irgend so einem hodenunterkühlten Hitroboter* dreinreden lassen. Was dabei herauskam, war die akustische Entsprechung des Gefühls, das man hat, wenn man mit einer frischen Zahnfüllung auf Alufolie beisst. Das Trauma hatte auch einen positiven Effekt. Trotzdem war ich wirklich niedergeschlagen. Als ich herausfand, dass der Produzent der Single auch beim Titelsong als Co-Writer aufgeführt sein würde, erstickte die zarte Flamme meiner Hoffnung bis auf einen letzten Funken.
Dem wurde dann aber eifrig zugefächelt, als ich ein verwackeltes Youtube-Video mit mittelmässiger Soundqualität von einem aktuellen Konzert sah. Da hörte ich einen weiteren neuen Song, der das gleiche bewirkte wie die früheren: Ich wollte mir daraus ein Haus bauen und darin wohnen. Getrieben vom festen Glauben und unzerstörbarer Loyalität** bestellte ich die Scheibe also doch. Heute habe ich sie gehört. Das war sehr gut.
Die Single ist und bleibt der absolute Tiefpunkt. Daneben gibt es noch ein paar mehr oder weniger kleine unnütze Unmöglichkeiten, die live hoffentlich wegfallen werden. Aber in der Essenz ist das Alte noch da. Der Songwriter ist nicht verloren gegangen. Da sind immer noch die Hymnen, die Schnulzen, die Licks wie scharfe Schrauben, die sich ins Herz bohren, bevor man sich auch nur ansatzweise von den schmerzhaft direkten Textzeilen erholt hat. Und entgegen aller Befürchtungen*** hat die Stimme trotz des liederlichen Lebenswandels noch nichts von ihrer Urgewalt eingebüsst. Mein Herz war beim siebten Track schon wieder Butterweich und nach dem zehnten vollständig zurückgewonnen.
Jetzt muss er nur noch aufhören, so viel zu saufen, damit er auch wieder anständige Konzerte geben kann. Dann vergebe ich ihm auch die ersten beiden Tracks auf dem Album.
Er sagt gleich noch selber etwas dazu. Die Snippets sind kaum der Rede wert, man muss das Album trotzdem kaufen:
*der ein irrsinnig cleverer Geschäftsmann ist. Das muss man ihm lassen. Aber da ist halt einfach zuviel von diesem geschwollenen Sound, so mit künstlichem Handclap und Bassdrum, die klingt, als würde man in der Waschküche spielen. Schlicht zum Kotzen.
**und mit einer sehr guten Ausrede für alle Fälle im Hinterkopf
***und aller Vernunft
Dem wurde dann aber eifrig zugefächelt, als ich ein verwackeltes Youtube-Video mit mittelmässiger Soundqualität von einem aktuellen Konzert sah. Da hörte ich einen weiteren neuen Song, der das gleiche bewirkte wie die früheren: Ich wollte mir daraus ein Haus bauen und darin wohnen. Getrieben vom festen Glauben und unzerstörbarer Loyalität** bestellte ich die Scheibe also doch. Heute habe ich sie gehört. Das war sehr gut.
Die Single ist und bleibt der absolute Tiefpunkt. Daneben gibt es noch ein paar mehr oder weniger kleine unnütze Unmöglichkeiten, die live hoffentlich wegfallen werden. Aber in der Essenz ist das Alte noch da. Der Songwriter ist nicht verloren gegangen. Da sind immer noch die Hymnen, die Schnulzen, die Licks wie scharfe Schrauben, die sich ins Herz bohren, bevor man sich auch nur ansatzweise von den schmerzhaft direkten Textzeilen erholt hat. Und entgegen aller Befürchtungen*** hat die Stimme trotz des liederlichen Lebenswandels noch nichts von ihrer Urgewalt eingebüsst. Mein Herz war beim siebten Track schon wieder Butterweich und nach dem zehnten vollständig zurückgewonnen.
Jetzt muss er nur noch aufhören, so viel zu saufen, damit er auch wieder anständige Konzerte geben kann. Dann vergebe ich ihm auch die ersten beiden Tracks auf dem Album.
Er sagt gleich noch selber etwas dazu. Die Snippets sind kaum der Rede wert, man muss das Album trotzdem kaufen:
*der ein irrsinnig cleverer Geschäftsmann ist. Das muss man ihm lassen. Aber da ist halt einfach zuviel von diesem geschwollenen Sound, so mit künstlichem Handclap und Bassdrum, die klingt, als würde man in der Waschküche spielen. Schlicht zum Kotzen.
**und mit einer sehr guten Ausrede für alle Fälle im Hinterkopf
***und aller Vernunft
Freitag, 26. August 2011
Reicht das nicht?
Beim ernüchternden Studium* eines sehr, sehr guten Lehrbuches über Musiktheorie liess ich mich neulich zu einem Gedankenexperiment hinreissen. Wenn ich im Teenageralter, dass ich musikalisch für eine sensible Phase halte**, nicht mit Jazz in Kontakt gekommen wäre - würde mir dann heute die einfache Musik reichen, die mir als Kind gefallen hat? Nicht, dass die mir nicht mehr gefällt. Aber sie reicht halt nicht mehr.
Meine Ohren wollen Abwechslung, das haben sie früher nicht verlangt. Mit zehn Jahren konnte ich mehrere Wochen lang Jean-Jacques Goldman hören*** und zumindest mehrere Tage die Hanson-Brüder****. Jetzt kann mich die grossartigste CD nicht mehr allein glücklich machen. Ich höre etwas heraus, das ist wie woanders, und dann muss ich das andere hören, um es zu überprüfen, dann erst kann ich wieder zur grossartigsten CD zurück. Und werde inzwischen merken, dass es eine grossartigste CD gar nie geben kann.
Es ist ein Dilemma. Inzwischen bin ich froh, dass das Einfachste und Schönste überhaupt mich zwischendurch immer noch berührt. Ein einfaches Lied, ein bisschen Klavier, eine Bombenstimme. Und hübsch ist sie auch noch! Dieser dramatische Blick. Edith Piaf im Körper eines britischen Plus Size Models. Meine Güte!
* Es hat sich herausgestellt, dass ich deutlich mehr vergessen habe, als ich je gelernt zu haben glaubte.
** Deshalb ist es auch so verheerend, wenn Jugendliche sich völlig auf einen Musikstil einschiessen. Da sind mir sogar die lieber, die ihren Musikgeschmack mit "ja halt so ein bisschen alles" zusammenfassen.
*** Trotz der Stimme. Er konnte halt auch noch Geige spielen.
**** Die übrigens letztes Jahr ein tadelloses Album rausgebracht haben. Ehrlich!
Meine Ohren wollen Abwechslung, das haben sie früher nicht verlangt. Mit zehn Jahren konnte ich mehrere Wochen lang Jean-Jacques Goldman hören*** und zumindest mehrere Tage die Hanson-Brüder****. Jetzt kann mich die grossartigste CD nicht mehr allein glücklich machen. Ich höre etwas heraus, das ist wie woanders, und dann muss ich das andere hören, um es zu überprüfen, dann erst kann ich wieder zur grossartigsten CD zurück. Und werde inzwischen merken, dass es eine grossartigste CD gar nie geben kann.
Es ist ein Dilemma. Inzwischen bin ich froh, dass das Einfachste und Schönste überhaupt mich zwischendurch immer noch berührt. Ein einfaches Lied, ein bisschen Klavier, eine Bombenstimme. Und hübsch ist sie auch noch! Dieser dramatische Blick. Edith Piaf im Körper eines britischen Plus Size Models. Meine Güte!
* Es hat sich herausgestellt, dass ich deutlich mehr vergessen habe, als ich je gelernt zu haben glaubte.
** Deshalb ist es auch so verheerend, wenn Jugendliche sich völlig auf einen Musikstil einschiessen. Da sind mir sogar die lieber, die ihren Musikgeschmack mit "ja halt so ein bisschen alles" zusammenfassen.
*** Trotz der Stimme. Er konnte halt auch noch Geige spielen.
**** Die übrigens letztes Jahr ein tadelloses Album rausgebracht haben. Ehrlich!
catégorie
Musik
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